Studium Generale: EXIL! - Schriftsteller beschreiben eine besondere Situation

Politische Veränderungen sorgten in der Vergangenheit immer wieder dafür, dass kritische Geister in die Verbannung (lat. Exil) gehen mussten. So schrieb bereits Ovid einen Teil seines Werkes in der Verbannung und Heinrich Heines "Deutschland, ein Wintermärchen" entstand im Pariser Exil.
Der Nationalsozialismus hat dann eine bis dahin beispiellose Flut an Exilanten hervorgerufen. Ab 1933 versuchten zahllose Künstler und Intellektuelle, sich im europäischen Ausland und - in einer zweiten Welle - in Übersee in Sicherheit zu bringen. Was sie dabei zurücklassen mussten, war die ihnen vertraute Kultur und ihre Heimat, die Sprache.
Da die Themen Flucht und Vertreibung sowie Nationalismus leider wieder erschreckend aktuell sind, lassen wir uns von vergangenen und zeitgenössischen Autoren diese besondere Lebensform Exil näherbringen. Wir begegnen u.a. Lion Feuchtwanger, Bertold Brecht, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, Thomas und Heinrich Mann, Heinrich Heine, Mascha Kaléko, Irmgard Keun, Joseph Roth und vielen anderen.
Am Ende des Seminars werden Sie - das ist versprochen - wieder glücklich in der Gegenwart und zuhause ankommen!
Literaturliste:
Samstag, den 21. April 2018
1. Stefan Zweig, Schachnovelle (z.B. Fischer TB oder Reclam)
2. Anna Seghers, Transit, Aufbau TB 1993

Samstag, den 16. Juni 2018
3. Lion Feuchtwanger, Exil (Aufbau TB oder als gekürzte Lesung als CD)
4. Klaus Modick, Sunset, Piper
5. Emilia Smechowski, Wir Strebermigranten, Hanser Berlin


Einzeltermine

21.04.2018 15:00 bis 18:00 vhs, Seminarraum 204
16.06.2018 15:00 bis 18:00 vhs, Seminarraum 204

Ihr Dozent


Preis: 40,00 € | 28,00 €
Kursnummer: U5004
Termine: 2
Ort: vhs, Seminarraum 204
Teilnehmer: 10 bis 15 TN